Ein Gasthaus an der Brennerbahn
Direkt gegenüber dem neuen Bahnhof Klausen entsteht die Krone: ein Haus für alle, die unterwegs sind. Die Bahn bringt Reisende aus halb Europa ins Eisacktal.

Unsere Geschichte
1895Ein Gasthaus an der neuen Brennerbahn, drei Schwestern, die es durch ein Jahrhundert trugen, und ein Wirt, der seiner Zeit voraus war. Anfang der 1980er hat ein Filmteam alles festgehalten.



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Chronik
Direkt gegenüber dem neuen Bahnhof Klausen entsteht die Krone: ein Haus für alle, die unterwegs sind. Die Bahn bringt Reisende aus halb Europa ins Eisacktal.

Leonhard Schrott und seine Frau, eine Gastwirtstochter aus Meran, bekommen vier Kinder: Leo, Elisabeth, Frieda und Hildegard. Der Sohn soll das Haus einmal übernehmen.
Leo, der einzige Sohn und geplante Nachfolger, fällt im Krieg. Die Lebenspläne der drei Schwestern ändern sich radikal: Sie springen im Betrieb ein und bleiben.
Mitten in der kargen Nachkriegszeit baut Leonhard Schrott aus einer alten Mistgrube das erste Schwimmbad von Klausen. Die Gäste kommen, die Konkurrenz staunt.

Nach dem Tod der Mutter überschreibt der Vater den Besitz an Elisabeth, Frieda und Hildegard. Aus der Not der Kriegsjahre ist längst ein eingespieltes Trio geworden.

Als die Grödner Bahn eingestellt wird, setzt sich Leonhard Schrott erfolgreich dafür ein, dass Schnellzüge weiterhin in Klausen halten. Für das Haus am Bahnhof eine Lebensader.
Leonhard Schrott stirbt. Seine Töchter führen die Krone weiter, jede in ihrem Bereich, über Jahrzehnte.

Ein Filmteam porträtiert die Schwestern, inzwischen um die 60. Im Haus wächst zu dieser Zeit schon die nächste Generation heran.

Hinter der historischen Fassade entsteht ein komplett neues Haus: 21 smarte Apartments mit Self-Check-in, Schwimmbad und Sauna. Leonard führt die Krone in fünfter Generation.

Die drei Schwestern
Handelsschule in Bozen. Führte Rezeption, Büro und Frühstücksdienst und war für viele Gäste die erste und oft einzige Ansprechpartnerin.
Lernte das Kochen direkt bei der Mutter. Führte Küche und Wäsche, liebte den großen Garten mit seinen Blumen und blieb lieber hinter den Kulissen.
Hotelfachschule in Heidelberg, Praxis im Kurhaus Meran. Verantwortete Zimmer, Etage und Hauswirtschaft und brachte professionelle Ordnung ins Haus.
Filmstills aus „Die drei ungleichen Schwestern“, um 1983.
Pioniergeist
Damals und heute
Um 1983 im Garten
Heute im Haus
Links das Gartenschwimmbad von 1946 (Filmstill um 1983), rechts das Schwimmbecken im neuen Haus.